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RAIN
 

20. Februar 2016: Gottesdienst mit anschliessender Generalversammlung.

Generalversammlung des Kirchenchores Rain am 20. Februar 2016 im Restaurant Kreuz
Einmal mehr hat Präsidentin Priska Furger den Kirchenchor zur alljährlichen Generalversammlung zusammengerufen. Und wie immer hat der Chor den vorabendlichen Sonntagsgottesdienst mit seinem Gesang bereichert. Ein purer Zufall wollte es, dass Pia Gisler, die Chorleiterin, ein neues Sanctuslied „Kadosh, Kadosh“ (hebräisch) einstudierte, was dann zum Tag des Judentums hervorragend ins Programm passte.
Im Restaurant Kreuz wurde der Chor willkommen geheissen. Das feine Essen aus der Kreuzküche mundete und regte sofort an zu intensiven Gesprächen nach links und rechts. Mit einer leichten Verspätung auf der Marschroute rief Priska auf zu Ernsthaftigkeit und eröffnete die Generalversammlung mit den von ihr gewohnten freundlichen Begrüssungsworten. Die Versammlung wurde abgezählt, das Resultat ergab 32 Stimmberechtigte. Dann wurde die Traktandenliste Punkt für Punkt abgearbeitet. Das hervorragend abgefasste Protokoll der letzten GV, geschrieben von Benie Bitzi, wurde mit Applaus verdankt und quittiert. Priska ergänzte ihren nachfolgenden Jahresbericht mit lobenden und anerkennenden Worten an den ganzen Chor. Sie hob einige Höhepunkte vom vergangenen Jahr speziell heraus, wie z.B. der Ostergottesdienst mit der Toggenburger Messe, das „Cantars“, den Chorausflug ins Toggenburg, die neu eingeübte Pastoralmesse an Weihnachten und dann das weitere Highlight, den Gottesdienst in Zürich mit der so geliebten Toggenburger-Messe. Auch die Chilbi blieb nicht unerwähnt, bei der so viele Chörler sehr aktiv und uneigennützig mitarbeiteten. Ein spezieller Dank ging da an Anita Christen, Xaver Dober und Hans Christen. Priska ihrerseits wurde nicht müde ihre Freude und Begeisterung zu zeigen, wie der ganze Chor zu einem wunderbaren, harmonischen Gefüge zusammen gewachsen und so zu ungeahnten Taten und Aktivitäten fähig sei. Selbst der Fasnachtsumzug mit dem, von vielen fleissigen Chörlern gebauten Wagen als Alphütte „Piz (Gloria)Hütte“, wurde zu einem kameradschaftlichen Höhepunkt. Natürlich braucht ein Verein auch eine Kasse. Die wurde wiederum sorgfältig und haushälterisch geführt von Therese Stampfli, geprüft und in Ordnung befunden durch das Revisorenteam Christa Mullings und Beat Troxler. Alle drei wurden belohnt mit einem kräftigen Applaus. Leider musste Priska auch zwei Austritte akzeptieren. Ursula Zimmermann und Margrit Krummenacher mussten leider aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit im Chor aufgeben. Margrit Krummenacher war während 35 Jahren aktiv dabei. Der aktuelle Mitgliederbestand beträgt mit dem heutigen Tag 33 Sängerinnen und Sänger plus einen Gastsänger.
Das Jahr 2016 ist ein Wahljahr. Rita Bachmann, war während 18 Jahren die gute Seele als Mitgliederbetreuerin und hat in dieser Zeit tausend Sachen erledigt wie Geburtstags- und sonstige Höcks organisiert, Kuchen und feine Brote gebacken, Karten zu Freud und Leid geschrieben, Grabschmuck auf Allerheiligen kreiert und, und, und - die Aufzählung wäre unendlich. Priska verdankte diese uneigennützige Arbeit mit lobenden Worten und einem Strauss Frühlingsblumen. Rita ihrerseits quittierte dankend mit einem spassigen, selbstgedichteten Vers. Erfreulicherweise liegen sonst keine Demissionen vor. Der gesamte Vorstand wurde gemeinsam und mit dankendem Applaus wieder bestätigt. Ritas Lücke konnte durch Christa Mullings geschlossen werden und Christas Lücke als Rechnungsrevisorin konnte mit Klaus Widmer wieder ausgefüllt werden. Es war und ist im Kirchenchor ein beispielhaftes Miteinander, das wieder wunderbar zum Ausdruck kam.
Es folgte nun der Bericht der Chorleiterin Pia mit Rück- und Ausblick. Im Rückblick hatte bereits Priska die markantesten Höhepunkte erwähnt. Pia gab ihrer Freude Ausdruck, dass sie nach wie vor gerne mit dem Chor arbeite, seine Motivation und Begeisterungsfähigkeit schätze. Eine Auflistung des kommenden Jahresprogrammes lässt keine Zweifel offen, dass wiederum hart gearbeitet werden muss und dass es aber ein interessantes Kirchenchorjahr werden wird. Pia dankte speziell Priska sowie auch dem ganzen Vorstand für die wertvolle Mitarbeit und die volle Unterstützung während des ganzen Jahres.
Es waren erneut eine schöne Anzahl Chormitglieder die, dank langjährigem Mitsingen, geehrt werden durften. 15 Jahre Chormitglied ist Seppi Merz. Auf 20 Jahre zurückblicken dürfen Rita Bachmann, davon 18 Jahre im Vorstand, und Petra Galliker. Rita und Petra wurden in den Reigen der Ehrenmitglieder aufgenommen. Auf 25 Jahr stolz sein dürfen Silvia Widmer und Hans Christen, Benie und Bruno Bitzi haben allein im Chor Rain 25 Jahre mitgewirkt. Eine ganz spezielle und auserlesene Ehrung durften Pia Gisler und Petra Galliker erleben. Ihnen beiden hat der “hauseigene“ Künstler Bruno Bitzi eine spezielle Ehrentafel kreiert darauf die Darstellung eines Ehrenengels. Diese noble Geste ist der Dank für die ganz besonderen und verdienstvollen Leistungen innerhalb des Kirchenchores.
Der Chor traf sich im vergangenen Vereinsjahr zu 54 Proben und Aufführungen. 60% der Mitglieder hatten alle diese Anlässe fleissig besucht mit nur 5 oder weniger Absenzen, eine grossartige Leistung. Den zwei ehemaligen verstorbenen Chormitgliedern Agnes Ruckli und Louise Ruckli gedachte der Chor in einer kurzen Minute des Gedenkens.
Kirchenrat Stefan Ruckli ehrte den Kirchenchor mit seiner Präsenz an der GV. Er fand nur lobende Worte für die ganzen Aktivitäten und hob besonders heraus, dass der gute Geist, die Kollegialität im Verein spürbar seien. Ja, er meinte sogar, dass es kein Verein sei im eigentlichen Sinn, sondern eine Familie. Dieses Lob rutschte wohl bei allen wie Balsam durch die Kehle. Priska verdankte diese Worte und meinte, dass es auch auf Gegenseitigkeit beruhe.
Der Präses Erich Hausheer bekundete auch seinerseits seine Freude am Chor. Das Miteinander und Füreinander sei Garant für optimale Leistungen.
Priska Furger leitete langsam zum Schlusspunkt über. Sie dankte dem Präses für die wunderbare Zusammenarbeit und schlussendlich dem Organisten Fritz Felix für seine Arbeit an der Orgel, für seine Flexibilität und die stete Bereitschaft.
Die GV klang aus mit Dessert und via Bildschirm mit ein paar rückwirkenden Impressionen vom Ausflug und der Fasnacht 2016.
Rain, 21. Februar 2016 Margrith Schmid-Wey
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