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RAIN
 

Konzert 2002

Komponisten

Charles Gounod

Als Charles Gounod am 17. Juni 1818 in Paris geboren wurde, erwarteten ihn glänzende Voraussetzungen für eine künstlerische Laufbahn: Sein Vater wurde zu einem respektablen Maler, seine Mutter selbst Klavierlehrerin gab ihn alsbald in die Obhut des französischen Musiktheoretikers Anton Reicha.
So studierte Gounod ab 1836 am Pariser Konservatorium. 1839 gewann er mit seiner Kantate "Fernande" den angesehenen Rompreis. Es folgten vier Jahre in Rom, in denen er nicht nur die Bekanntschaft Felix Mendelssohn-Bartholdys machte, sondern auch seine Liebe zur Kirchenmusik entdeckte. 1843 liess sich Gounod als Organist und Kapellmeister in Paris nieder. Seine Affinität zum Geistlichen ging so weit, dass er für einige Monate sogar im Kloster wohnte. Dieses Leben jedoch liess sich nicht mit der Kunst vereinbaren, und so verliess Gounod im Februar 1848 die Karmeliter und wandte sich der Oper zu.
Der Durchbruch gelang ihm 1859 mit der auf Goethes Faust basierenden Oper Margarethe. Alle Rekorde an Popularität hielt jedoch bis in die Gegenwart hinein seine "Méditation sur le 1er prélude de Bach" für Violine und Klavier von 1852, die seit 1859 mit dem hinzugefügten Text als Bach-Gounods "Ave Maria" zu einem Weltschlager populärer Klassik wurde.
Charles Gounod starb am 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud bei Paris.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Wie Charles Gounod erhielt auch Felix Mendelssohn Bartholdy seinen ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, später unter anderem von Ludwig Berger und Ignaz Moscheles.
Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf, 1835 Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Konzerte, Vokal-, Orchester-, Kammermusik- und Klaviermusikwerke sowie fünf Sinfonien. Mendelssohn starb am 4. November 1847 in Leipzig.
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